Evi forscht! Auf der Maker Faire Berlin

Am vergangenen Samstag besuchte ich zusammen mit @daniels die Maker Faire in Berlin.

Nachdem die Tickets gescannt wurden, ging es in die Eingangshalle. Rucksackkontrollen fanden erfreulicherweise keine statt. Um uns einen Überblick zu verschaffen, gingen wir zunächst das gesamte Ausstellungsgelände ab. Hierbei trafen wir auf erstaunlich viele Firmen und wenige Stände von Makern.

Wir konnten die kleinen Computer ausprobieren.

Pi-Top

Als Erstes machten wir am pi-top Stand halt. Pi-Tops Ziel ist es, den Raspberry Pi 3 zum voll funktionsfähigen, modularen Computer aufzurüsten. Hierfür bietet die Firma verschiedene Bausätze an, die den Minicomputer entweder in einen Stand-PC oder einen Laptop verwandeln. Die mitgelieferte SD-Karte enthält neben einem angepassten Linux das Multiplayer-Game CEEDUniverse, bei dem man auf spielerische Weise das Programmieren erlernen kann.

Grundsätzlich machen die ausgestellten Exemplare einen guten Eindruck. Die Performance ist natürlich entsprechend gering. Auch an der Tastatur wird man im Dauereinsatz wenig Freude haben. Doch einen vollwertigen Computer will der Pi-Top auch gar nicht ersetzen. Mit seiner speziellen Software und der erweiterbaren und leicht austauschbaren Hardware zielt der PC auf Schulen und Universitäten als Kunden. Für diese dürften $ 299 jedoch einen stolzen Preis für die gebotene Leistung darstellen.

Schrott kreativ recyclen

Wiederverwertung war ebenfalls ein Thema auf der Maker Faire. Ganz gleich, ob aus dem Schrott postapokalyptische Fahrzeuge oder alternative Kleidung wurde, schufen die Maker beeindruckende Ergebnisse. Mitunter wurde uns erst auf Nachfrage klar, dass diese Produkte nahezu vollständig aus Materialien bestanden, die der durchschnittliche Mensch als wertlos betrachten würde.

Wer selbst Lust bekam, aus altem Neues zu gestalten, konnte am Stand von Robert alten und neuen Elektronikkram zu günstigen Preisen erwerben. Im Angebot waren alle erdenklichen gebrauchten Elektronikbauteile, alte Computertechnik, historische Funktechnik und vieles, vieles mehr. Er bat mich sogleich, ihm ein paar der aufgenommenen Fotos per Mail zuzusenden. Er selbst hatte zu viele Kunden, um selber welche machen zu können. Dies ist geschehen ;-).

Als R2 vor einer Wand zum Stehen kam, bot sich auch für mich die Gelegenheit eines Schnappschusses.

Gesammeltes Know-How

Als neuer Maker braucht man nicht nur die geeigneten Bauteile, sondern auch gewisse Fachkenntnisse. Wer dafür auch zu einem Buch greift, wurde bei den Ständen von O’Reilly und dem Rheinwerk Verlag fündig. Das teilweise sogar stark reduzierte Angebot bot angefangen bei Programmiersprachen über Betriebssysteme und Serveradministration bis hinzu diversen Bastelprojekten Bücher über alles, was das Herz begehrt. Wer wollte, konnte an einem Gewinnspiel teilnehmen und als Hauptpreis ein Buch seiner Wahl gratis bekommen. Wir haben die Teilnahme jedoch dankend abgesagt.

R2 Builders Club

Ebenfalls trafen wir unterwegs einen lebensgroßen R2-D2 an. Die Selfie-Versuche einiger Fans schlugen dank der integrierten Abstandssensoren zwar fehl. Nichtsdestotrotz hätte der freudig piepende Roboter in einem Wettbewerb für das meistfotographierte Objekt gute Chancen auf den Titel. Sein Schaffer, der R2-Builders Club stellte auf seinem Stand noch einige andere Exemplare der R2-Reihe aus.

Evolutionäre Algorithmen

Nach einer kurzen Mittagspause ging es auf in den Vortragsraum.  Dort besuchten wir einen Votrag von Martin Hülse über das Formen von neuronalen Netzen mit Hilfe der künstlichen Evolution. Bei diesem Verfahren beginnt der Algorithmus mit einer zufallsgenerierten Elterngeneration. Diese „bekommt“ leicht verschiedene Kinder, welche alle einer Evaluation unterzogen werden, worauf die schlechtesten aussortiert werden. Die Übrigen bilden anschließend eine neue Elterngeneration, welche wiederum Kinder bekommt und so weiter und so fort. Auf diese Weise nähert das Netz sich immer weiter dem Idealzustand an.

Ein Programmbeispiel mit weiteren Erklärungen findet sich auf dieser Website. Der Vortrag hat mich auf alle Fälle für neuronale Netze begeistert. Wer weiß, vielleicht können wir zu diesem Thema irgendwann einmal ein Projekt verwirklichen ;-).

Ein kleiner Roboter von Makeblock beobachtet den Auflauf vor seinem Stand.

 

Arduino

Da wir bisher nahezu nur mit dem Raspberry Pi gearbeitet haben, war ein Besuch beim Stand von Brick ‚R‘ Knowledge Pflicht. Hier wurden nicht nur verschiedenste Arduino-Boards ausgestellt, sondern auch Tipps zu deren idealen Einsatzgebieten und verschiedenen Möglichkeiten gegeben. Auf Nachfrage empfahl man uns den Arduino Uno als Einsteigerboard. Wir werden uns diesen Ratschlag auf alle Fälle für die Projektwoche 2017 vormerken.

Kunden, die nicht selber kreativ tätig werden wollten, konnten Bauteilsets samt Anleitung für verschiedene Projekte, wie den oben gezeigten Roboter, erwerben. Auch für Einsteiger gab es verschiedene Angebote.

Time to say Good bye!

Als der Tag sich dem Ende neigte, war es Zeit Auf Wiedersehen zu sagen. Wir kommen gerne nächstes Jahr wieder, vielleicht in ein paar Jahren auch mit einem eigenen Stand. Wir waren erstaunt, wie viel Wert auf der Messe auf Bildung gelegt wurde. Dies ist eine aus unserer Sicht sehr lobenswerte Entwicklung, die wir gerne unterstützen möchten. Falls auch Du einen Beitrag zur Förderung Jugendlicher im technischen und naturwissenschaftlichen Bereich leisten möchtest, unterstütze doch unsere AG mit einer kleinen Spende. Wir sind dankbar für Unterstützung jeder Art.

Frohes Forschen!

David Forscht!

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Ein Roboter für die Schule

Am 21. Dezember war an unserer Schule das Projekt „Schüler machen Schule“ (kurz SmS). An diesem Tag übernehmen die Schüler der 11. Klassen den Job der Lehrer und unterrichten die Klassen 5 bis 9. Während die 1.-4. Klassen schon Ferien haben und die 12. Klässler sich auf ihr Abitur vorbereiten, sollen die Schüler der 10. Klasse sich mit verschiedenen Projekten zum Thema „Faire Schule, faires Lernen“ oder einem Wettbewerbsbeitrag beschäftigen, denn die Schüler des 10. Jahrgangs haben sich am SmS nicht entsprechend verhalten und zwischen den 11. Und 10. Klässlern herrscht kein Lehrer – Schüler Verhältnis mehr. Da unser Projekt „Der Brennstoffzellen-Laptop“ als zu gefährlich eingestuft wurde, haben wir uns ein anderes Projekt gesucht, das auch zu diesem Thema passt.
Weltweit gibt es tausende Kinder, die aufgrund ihrer Behinderung und/oder des langen Schulweges nicht am Unterricht teilnehmen können. Es gibt zwar in diesem Regionen auch Heimunterricht oder auch über das Radio, aber auf Dauer ist es auch keine Lösung. Diesem Problem möchten wir entgegenwirken. Mit einem Roboter, der im Klassenraum platziert werden kann, vom entsprechenden Schüler steuerbar ist und über eine Videoübertragung verfügt. Dabei muss man bedenken, dass das Internet auf dem Land sehr langsam ist. Die Video – Dateien müssen dementsprechend komprimiert werden, sodass sie gesendet werden können. Sollte selbst das nicht mehr funktionieren, muss wenigstens eine Audio-Übertragung bestehen, inklusive einer Kamera, die Arbeitsblätter beziehungsweise das Tafelbild fotografieren und dem Schüler zusenden kann. Der Roboter muss seine Kamera und sich selbst bewegen können, einen Bildschirm haben, eine Internetverbindung und einen USB Slot für digitale Arbeitsblätter. Da es für einen Roboter schwer ist, Treppen zu steigen, muss er für die Mitschüler tragbar sein. Die einfachste Variante wird sein, ihn auf einen Tisch zu stellen, wo er den Unterricht verfolgen kann. Dementsprechend muss er nicht groß, aber trotzdem stabil sein. Aluminium eignet sich dafür hervorragend. Aluminium ist zwar ein sehr leichtes Material, aber insgesamt wird ein Erstklässler ihn wahrscheinlich nicht tragen können. Wir versuchen ihn so leicht wie möglich zu machen. Dieses Projekt ist jedoch sehr kostenintensiv, wir sind auf Spenden angewiesen. Wenn Sie, ja genau Sie uns bei diesem Projekt unterstützen möchten, sind wir Ihnen sehr dankbar. Bitte klicken Sie auf die Schaltfläche Spenden und Sponsoren. Dort finden Sie alles, was Sie dafür tun müssen. Wir sind für jede kleine Spende dankbar und verwenden sie auch nur für diesen Zweck. Bei Sonderwünschen schreiben Sie eine E-Mail an kontakt@evi-forscht.de oder geben es im Verwendungszweck an. Im Voraus schon einmal Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Wir werden Sie über dieses Thema auch in weiteren Artikeln auf dem Laufenden halten.

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Teilnahme am Matheon Adventskalender

Evi forscht! nimmt dieses Jahr auch am Matheon Adventskalender teil. Nach dem etwas holprigen Start am 1. Dezember machen jetzt Marvin, Daniel und Jonas mit. Beim Matheon Kalender ist ab der 10. Klasse aufwärts die Teilnahme möglich. Für die  Jahrgangsstufen 4-9 sind noch weitere Adventskalender im Angebot.
Beim Original Kalender gelten folgende Regelungen: Das Türchen wird jeden Tag um 18 Uhr geöffnet und enthält eine Aufgabe aus verschiedenen Teilbereichen der Mathematik. Zu jeder Aufgabe gibt es immer zehn Antwortmöglichkeiten, von denen genau eine richtig ist. Bei Abgabe der richtigen Lösung bis 23:59:59 bekommt der Teilnehmer 5 Lose, bis 17:59:59 3 Lose, danach ein Los. Die Lösungen werden Anfang Januar bekannt gegeben. Die, die über 95 Lose haben, kommen in einen Lostopf, außerdem gibt es noch einen für die 10., einen für die 11. Und einen für die 12. Klasse. Außerdem gibt es ein Forum für die Teilnehmer, das zur Klärung von Unklarheiten, für Bewertungen und zur Unterhaltung geeignet ist. Dort dürfen aber keine Lösungshinweise gegeben werden.
Außerdem nehmen David, Marvin und Jonas noch am Teckids Kalender teil, der für die 4.-10. Klassen gedacht ist.

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Spielende vom Planspiel Börse

Am 16. Dezember ging das Planspiel Börse zu Ende. Die Depots von Evi forscht kamen auf folgende Platzierungen:
(Bedeutung der Zahlen: Depotgesamtwert/Prozente/Platzierung OPR/Deutschland//Nachhaltigkeitsertrag/Platzierung OPR/Deutschland)
Jonas: 55840,55€/+11,68/4/750//-373,57€/48/18198
Marvin, Daniel:55356,32€ /+10,71/5/121/1047/+300,41/14/


David:///////

Felix://39/1504/13868///

Florian, Hermann: //71/2711/23220///
Niklas: ///////
(Alle Angaben ohne Gewähr. Fehlende Daten werden bei Zeiten ergänzt.)

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Unser Besuch im Planetarium Potsdam

Am 1. Dezember 2015 sind wir von unserer AG aus bezüglich des internationalen Jahr des Lichts in das Planetarium nach Potsdam gefahren. Wir, das sind Kilian, Felix, Merlin und Jonas, haben uns dorthin begeben, während Marvin, David und Daniel in unserer Schule den 9. Und 11. Klassen den Fallturm präsentiert und die Funktion von Glasfaserkabel erklärt haben. Das Glasfaserkabel von der Bestellung für den Brennstoffzellen-Laptop war dafür bestimmt. Das Paket dafür war am Freitag angekommen. Weitere Informationen zum Laptop folgen in einem anderen Artikel.
In dem Urania Planetarium Potsdam angekommen, bekamen wir einen sehr guten Vortrag über die Grundlagen der Astronomie, beginnend mit unserem Nachthimmel. Mit einem speziellen Programm gab es eine beeindruckende Show. Insgesamt ging es um die Erde allgemein, den Polarstern, unser Sonnensystem, die Milchstraße, die Andromeda-Galaxie, Galaxien allgemein und das komplette uns bekannte Universum. Das alles zusammen lässt sich nicht so spektakulär beschreiben, wie es wirklich war. Man muss es selbst erlebt haben.
Zum Schluss sahen wir noch einen Film speziell zum Jahr des Lichts.

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Liveblog: Der Brennstoffzellen-Laptop

26.11.2015 Heute wollen wir euch unser neuestes Projekt vorstellen! In der Zukunft werden wir uns damit beschäftigen, einen Laptop mit einer Brennstoffzelle zu betreiben (wer hätte das an der Überschrift erkannt? ;-)). Wir haben von Herrn Woizick zwei kaputte Laptops bekommen, beide ohne RAM-Speicher und mit defektem Bildschirm, außerdem fehlt einem noch die Festplatte.

Die beiden defekten Laptops

Das Problem mit dem Arbeitsspeicher haben wir mit dem Raspberry geklärt, das Problem des Bildschirms konnten wir bisher noch nicht ermitteln, da wir den Computer bisher noch nicht eingeschaltet haben. Um unser Projekt jetzt einmal kurz vorzustellen, die wichtigsten Informationen: Wir wollen den Computer mit dem Raspberry betreiben, erstens weil er weniger Strom verbraucht und weil wir dann keinen neuen RAM benötigen. Der Raspberry verbraucht 6 Watt an Leistung, mit Bildschirm (wenn er funktioniert) und allem anderen brauchen wir eine Brennstoffzelle, die mindestens 20 Watt Leistung erzeugt. Die ist aber nicht so günstig. Um erstmal die Grundausstattung zu bekommen, hat uns unsere Schule 180€ zugesagt, die wir mit einem Raspberry, dazugehörigen Netzteil, einem WLAN Stick, einer microSDHC Karte, Glasfaserkabel und einer Probe-Brennstoffzelle (300mW) verbraucht haben. Wir bauen erstmal alles zusammen*, um zu sehen, ob es so funktioniert, wie wir es uns gedacht haben, und suchen uns dann einen Sponsor, der die etwas teurere, unseren finanziellen Rahmen sprengende, 20 Watt Brennstoffzelle zu bestellen. (Zwischen 300 und 1200€) Wir freuen uns natürlich auch über Spenden. Eigentlich sollte unser Material heute ankommen, es hat sich aber bisher noch nicht blicken lassen.
*Zusammensetzung: Wir schmeißen alles Überflüssige aus dem Innenleben des Laptops raus. Diesen Platz benötigen wir, um den Raspberry PI und im Idealfall auch die Brennstoffzelle unterzubringen. Es gab schon viele weitere Experimente zum Thema, aber bei allen wurde die Brennstoffzelle außen separat angeschlossen. Wir wollen, das er auch im Alltag ohne Hindernisse benutzt werden kann. So viel dazu, es wird sich garantiert noch mal etwas ändern.
Forscher an dem Projekt: Marvin, David, Felix, Daniel, Marten, Merlin und Jonas

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